LED Werkstattbeleuchtung ▷ Endlich gutes Licht zum Arbeiten!

Letztes Update: 18. Mai 2022

Die richtige Beleuchtung in der Werkstatt ermöglicht optimale Arbeitsergebnisse. Ausgewogenes Licht und Effizienz im Energieverbrauch sind wichtige Anforderungen. LED Werkstattbeleuchtung punktet in beiden Fällen und ist zudem schonend für den Geldbeutel.

Im Folgenden haben wir die wichtigsten Eckpunkte zusammengetragen, auf die Sie bei der Planung Ihrer Werkstattbeleuchtung achten sollten.

Beliebteste TOP 3 LED Werkstattbeleuchtung 2022

 Öuesen LED FeuchtraumleuchteLED Industrielampe UFOeecoo LED Arbeitsleuchte
NameÖuesen LED FeuchtraumleuchteLED Industrielampe UFOeecoo LED Arbeitsleuchte
Licht36W / 3600lm / Tageslichtweiß50W / Kaltweiß3W / 800lm
SchutzartIP66IP54IP65
Farb-
temperatur
5000K6000-6500K6000-6500K
Preis39,99 €23,99 €13,49 €
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Warum LED-Beleuchtung in der Werkstatt?

Die Vorteile von LED Werkstattbeleuchtung zeichnen sich deutlich von üblichen Leuchtmitteln wie Leuchtstoff- oder Halogenlampen ab. Ihr Gebrauch ist:

  • Energieeffizient
  • Kostengünstig
  • Nachhaltig durch ihre lange Lebensdauer
  • Ungefährlicher bezüglich Verletzungsrisiken
  • Gesundheitsfreundlicher – keine Irritationen oder Kopfschmerzen

Bis zu 70% Energie Ersparnis kann durch LED-Leuchtmittel erzielt werden. Dieses Ergebnis resultiert daraus, dass sie Energie effizienter in Licht und weniger in Wärme umwandeln. Das spart Stromkosten und ist ein wirtschaftlicher Vorteil. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit die LED-Leuchten mit einer bestimmten Sensorik zu steuern. Einsparungen lassen sich so weiter erhöhen.

Aufgrund der langen Lebensdauer von bis zu 100.000 Stunden entfallen Wartungs- und Ersatzkosten. Es fällt weniger Elektroschrott an, Sie verwenden recycelbare Materialien und schonen die Umwelt.

Das Verletzungsrisiko, welches bei Halogenlampen durch die hohe Erwärmung besteht, ist bei LEDs sehr gering. Sie halten ihre Temperatur und werden höchstens lauwarm. LED-Leuchten sind außerdem flimmerfrei und verursachen keine Augenirritationen oder Kopfschmerzen.

Grundlagen zum Arbeitsbereich mit LED Werkstattlampen 

Essenziell für jeden Raum, ob Werkstatt oder Hobbykeller, ist die ausreichende Lichtstärke. Die Sehleistung soll unterstützt und der Sehkomfort soll bei LED-Werkstattbeleuchtung optimiert werden. Laut Europäischer Norm DIN EN 12464-1 sollte das Beleuchtungsniveau mindestens 500 Lux betragen.

Arbeitsflächen sollten gesondert und mit hoher Leuchtstärke (höhere Lumenzahl) gestaltet sein. So können Feinarbeiten sorgfältiger und genauer bearbeitet werden. Hierfür eigenen sich verschiedene Baustrahler wie beispielsweise LED-Deckenstrahler und LED-Schienenstrahler. Sie sind dezent, flexibel und können nach persönlichem Bedürfnis ausgerichtet werden.

Alternativ bieten Klemmleuchten hohe Flexibilität. Sie können an Tischkanten oder Regalen angebracht werden. An Hängeschränken empfehlen sich LED-Unterbauleuchten. Damit ist auch unter großen Wandinstallationen genügend Lichtkraft gewährleistet.

Indirektes Licht erzeugen Sie mit LED-Streifen. Diese können je nach Bedarf gekürzt und ohne Aufwand an den Stellen angebracht werden, wo sie benötigt werden.

Beliebtes Leuchtwerk in der Werkstatt ist außerdem der schwenkbare LED-Strahler. Das Licht kann so aus verschiedenen Richtungen kommen und z.B. schwer erreichbare Stellen ausleuchten.

Blendung

Durch ungeeignete Leuchtmittel können störende Reflexblendungen entstehen. Sie treten an glänzenden oder sich spiegelnden Oberflächen auf und können die Behaglichkeit stark beeinträchtigen.

Wichtiger Bestandteil der Planung der LED Werkstattbeleuchtung ist es deshalb, die technisch richtige Auswahl zu treffen. Das maßgebliche Kriterium ist der Grad der Entblendung. Ein Leuchtmittel sollte mit einem UGR <19 entblendet sein. Allgemein gilt: Je niedriger der UGR-Wert, desto geringer ist die Blendung.

Farbtemperatur

Für die Grundbeleuchtung einer Werkstatt eignen sich Lichtfarben rund um 4.000 Kelvin (Kaltweiß). Diese werden meist als unaufdringlich und freundlich wahrgenommen. Produktives Arbeiten wird so gefördert.
In Werkstatträumen, die wenig bis kein Tageslicht erreicht, können Sie sich auf Leuchten mit 6.500 Kelvin (Tageslichtweiß) verlassen. Das Licht ist kühl-blau und gleicht die Lichtverhältnisse in diesen Räumen optimal aus. Zudem wirkt es anregend auf die Konzentrationsfähigkeit, da (künstliches) Tageslicht den Körper mit Vitamin D versorgt. 

Farbwiedergabe

Auf eine hohe Farbwiedergabe setzen Sie, wenn es um genaue Arbeiten geht, beispielsweise beim exakten Markieren von Bohrlöchern oder dem Abmessen von Bauteilen. Hier entscheiden Sie sich bestenfalls für einen Wert von 90-99 Ra. Dadurch werden Gegenstände naturgetreu und intensiv wiedergegeben.

Anzahl der Leuchtmittel

Die Anzahl der Lampen, die einen bestimmten Raum beleuchten sollen, hängt von mehreren Faktoren ab. Wichtig sind hierbei einerseits die Art der Werkstatt, die Deckenhöhe und die Lampenart, die verwendet wird.

Sicherheit

Ein wichtiger Aspekt bei der Auswahl der LED-Lampen ist der Verschmutzungsgrad des Arbeitsraumes bzw. welchen Einflüssen die Lampen ausgesetzt sind. Hierbei sollten Sie beachten, dass es entsprechende Schutzklassen auszuwählen gilt.

Die Schutzart legt fest, in welchem Ausmaß ein elektrisches Bauteil Umwelteinflüssen ausgesetzt werden darf, ohne zur Gefahr für Beteiligte zu werden oder selbst Schaden zu nehmen. Bei LED-Lampen bezieht sich die Norm auf den Schutzgrad des Gehäuses in der Lampe. Einbezogen werden Einflüsse wie Berührung, Fremdkörpereinwirkung (Staub, Körner, Sand) und Wasser, bzw. Feuchtigkeit.

Mögliche Schutzarten und deren Bedeutung:

  • IP54: Starker Berührungsschutz / Mittlerer Spritzwasserschutz / Leichter Staubschutz
  • IP65: Starker Berührungsschutz / Mittlerer Spritzwasserschutz / Staubschutz
  • IP66: Starker Berührungsschutz / Starker Spritzwasserschutz / Staubschutz

Wasser- und Splitterschutz

Speziellen Schutz vor Feuchtigkeit können LED-Feuchtraumleuchten oder wasserdichte IP-65-Leuchten gewährleisten. Diese können an die Decke installiert werden. Sollten Sie das Anbringen an hohe Decken aber nicht wünschen, gibt es die Möglichkeit LED Werkstattbeleuchtung mit Splitterschutz oder eine Abdeckung aus Polycarbonat zu integrieren. Dieser ist besonders bruchsicherer Kunststoff und stellt einen höheren Schutz der Lampe sicher. Leuchtmittel mit IP66 sind hingegen vollständig gegenüber Staub und starkem Spritzwasser geschützt.

Noch ein Schritt weiter: LED Tageslichtlampen in der Werkstatt

In einer Werkstatt gibt es unterschiedlichste Bereiche. Montageplätze, Lager oder das Büro – in jedem dieser Räume findet das menschliche Auge verschiedene Anforderungen vor. Je dunkler es ist, desto mehr schüttet der Körper Hormone wie z.B. Melatonin aus. Es wird auch das Schlafhormon genannt und sorgt für erholsame Nächte nach stressigen Tagen.

Setzen wir helles Licht ein, vor allem Leuchtmittel, die das Tageslicht imitieren, wird die Produktion des Hormons gehemmt. Mit Tageslichtlampen erhöhen sich Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit auf natürliche Weise.

Auch kann LED Werkstattbeleuchtung gut in Form von LED-Panels umgesetzt werden. In dem folgenden Video seht Ihr warum LED-Panels in der Werkstatt eine sehr gute Sache sind:

Checkliste für die optimierte LED Werkstattbeleuchtung:

  1. Helle Grundbeleuchtung (mind. 500 lx)
  2. Arbeitsflächen sollten gesondert ausgeleuchtet und mit hoher Leuchtstärke versehen werden
  3. Kein Schattenwurf über dem Arbeitsbereich, kein Flimmern
  4. geringe Blendung (Lampen sollten mit einem UGR <19 entblendet sein)
  5. Richtige Schutzklasse auswählen
  6. Kühle Farbtemperatur (4.000 – 6.500 Kelvin)
  7. Hohe Farbwiedergabe
  8. Richtige Lampenart (möglicherweise Speziallampen einsetzen z.B. Feuchtraumlampen)

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