Wasserdichte Lampen ▷ Außenbeleuchtung mit Schutz vor Regen

Letztes Update: 5. November 2020

Außenbeleuchtungen müssen wasserdicht oder geschützt gegen Spritzwasser sein. Es ist bekannt, dass Wasser, das in die Elektrik eindringt, zu schweren Stromschäden und Unfällen führen kann. Wasserdichte Lampen für Nassräume, Außen- oder Poolbeleuchtung müssen den jeweiligen Sicherheitsvorschriften entsprechen. Die Hersteller sind zu einer unmissverständlichen Kennzeichnung verpflichtet. Gebräuchlich sind Einordnungen wie “wasserdicht” oder “spritzwassergeschützt” und die Angabe einer IP-Kennzeichnung.

Wasserdichte Lampen
Wasserdichte Lampen sind das A und O von bei Außenbeleuchtung

Wasserdichte Beleuchtung – was sagt die Kennzeichnung IP aus?

Das Zeichen IP (International Protection) kennzeichnet die Schutzklasse. Zur Einordnung in eine Schutzklasse werden Lampen streng kontrollierten und standardisierten Prüfverfahren unterzogen. Von Bedeutung für den Widerstand gegen Wasser sind die Schutzklasse IP23, IP44 und die Schutzklassen IP65 bis IP69. Der Wasserschutz ist umso stärker, je höher die zweistellige IP-Ziffer.

IP23 bietet Sprühwasserschutz. Das ist die Mindestanforderung für Einbaustrahler im Eingangsbereich und unter dem Vordach. IP44 kennzeichnet den Schutz gegen Spritzwasser. Das bietet auch Sicherheit bei Regen. Diese Leuchten eignen sich für das Badezimmer, den Hauseingang und für Terrassenleuchten unter Überdachungen, ebenfalls für beleuchtete Klingel- und Briefkastenanlagen.

Lampen IP65 gelten als strahlwassergeschützt. Die Schutzklasse erfüllt Mindestanforderungen für eingelassene Bodenleuchten unter Überdachungen. IP67 bietet einen zeitweiligen Unterwasser-Schutz. Die Schutzart ist erforderlich für Lampen im Freien, einschließlich der Solarleuchten und sollte auch für Outdoor-Stirn- und Taschenlampen gewählt werden. Dieser Schutzklasse müssen auch Bodenleuchten im Freien entsprechen, da Starkregen sie unter Wasser setzen kann und sie im Winter einschneien.

IP68 bietet dauerhaften Schutz beim Untertauchen. Diese Schutzart brauchen Unterwasser-Lampen für den Pool oder Brunnen. IP69 ist die Schutzklasse für schwere See. Möchten Sie das Motor- oder Segelboot ausstatten, brauchen Sie Leuchtkörper dieser Schutzklasse.

In diesem Video siehst du welche IP verschiedene wasserdichte Lampen besitzen:

Wassergeschützte Lampen für den Outdoor-Bereich

Nicht nur die Elektrik soll wasserdicht gesichert sein, sondern die gesamte Lampe muss nässeresistent sein. Eine Gartenleuchte, an der Rost frisst ist nicht sehr dekorativ. Sie können unter Leuchten aus wetterfesten Kunststoffen, feuerverzinktem Stahl, Edelstahl oder Alu wählen. Diese Materialien sind sehr pflegeleicht und im Außenbereich fast wartungsfrei. Die Anschlüsse und Kabel müssen ebenfalls wasserdicht und sicher sein. Am besten verlegen Sie für Gartenleuchten Erdkabel in frostfreier Bodentiefe ab 80 cm.

Ein Fehlerschutzschalter mit entsprechendem Nässeschutz sorgt bei Gefahrensituationen für automatische Abschaltung.

Außenleuchten müssen nicht nur wasserdicht sein, sondern auch frost- und hitzefest. Fürs eigene Budget und die Umwelt ist der Energieverbrauch zu beachten. Die sparsamsten Leuchtmittel für Wegeleuchten, Leuchten am Gartentor und der Auffahrt, Strahler für dekorative Leuchteffekte im Garten sind LEDs. Viele Außenleuchten bzw. Außenwandleuchten sind allabendlich oder ganzjährig über Nacht in Betrieb.

Mit LEDs riskieren Sie keinen Schock bei der Stromrechnung. Weiterhin sollten die wasserdichten Outdoorleuchten mit Netzanschluss oder Batteriebetrieb wenig empfindlich gegen Stöße und Kratzer sein. Gartenlampen müssen sturmsicher im Boden verankert werden. Die Leuchten werden entweder mit stabilen Bodenplatten, Stahlbodenhülsen oder langen Erdspießen befestigt.

Solarlampen haben einen rasanten Siegeszug in den Gärten zu verzeichnen. Sie sind völlig unabhängig vom Stromnetz. Der Betrieb ist besonders umweltfreundlich. Diese Leuchten finden Sie in einer riesigen Vielzahl von schönsten Designs und Lichtfarben. Besonders reizvoll sind Farbwechsler und imitierte Flammenlichter.

Auch für Ihre eigene Sicherheit sorgen Sie mit einer Außenleuchte mit Bewegungsmelder. So laufen Sie keine Gefahr, im Dunklen zu stolpern oder auf vereistem Boden auszurutschen. Sie müssen also nicht mit Outdoorlampen wie diesen hier ausgerüstet des Nachts den Weg in Ihrem Hinterhof oder Ihrer Veranda ausleuchten. Eine Außenleuchte mit Bewegungsmelder ist außerdem absolut die richtige Entscheidung, wenn es um umweltbewusstes Handeln geht.

Wasserdichte Festbeleuchtung für Fassade und Garten

Partylichter, Lichterketten und Weihnachtsbeleuchtung für Außenbereiche müssen den gleichen Sicherheitsmerkmalen entsprechen wie andere Außenlampen. Die Festbeleuchtung für Garten, Balkon, Terrasse und Fassade muss wasserdicht, frostfest und sicher anzuschließen sein. Der niedrigste IP-Wert für diese Beleuchtung ist die Schutzklasse IP44. Ganz sicher gehen Sie bei der Wahl der Schutzklasse IP65.

Beim Einkauf gilt es auf eine ausführliche Liste der Produktdetails zu achten. Bei Lichterketten, LED-Kerzen für außen, Leuchtfiguren, LED-Schläuchen und mehr achten Sie auf die IP-Schutzklasse, Frostbeständigkeit und gute Verarbeitung. Statt der IP-Schutzklasse kann auch ein Tropfensymbol auf die Sicherheit bei Spritzwasser oder Strahlwasser hinweisen. Dann darf die Lichterkette auch bei Regen und Schnee leuchten.

Nicht nur der Leuchtschlauch oder die Lichterkette, auch der Trafo muss entweder eine IP-Kennziffer oder das Tropfensymbol tragen. Bei Produkten aus dem außereuropäischen Ausland ist das nicht immer gewährleistet. Finden sich keine Angaben zum Schutz gegen Nässe, sondern nur der Hinweis “außen”, sollten Sie vom Kauf lieber Abstand nehmen. Ein Billigkauf darf nicht zu Lasen der Sicherheit gehen.

Zur Außenbeleuchtung mit Netzanschluss zählen weiterhin Außenleuchten mit Bewegungsmelder, Überwachungskameras und Signalleuchten der Alarmanlage, um mehr Sicherheit rund um das Haus und für den Gartenbereich zu gewinnen. Weitere nützliche Informationen hierzu finden Sie bei Alarmanlagen und Überwachungskameras im Test.

Unser Tipp: Um möglichst Strom zu sparen ist eine LED Außenleuchte mit Bewegungsmelder und Solartechnik zu empfehlen. Im Bereich Außenleuchten werden Solarleuchten immer populärer. Denn diese haben den gewaltigen Vorteil, dass sie nicht an ein Stromnetz angeschlossen werden müssen und man erspart sich etwaiges Neuverlegen von Leitungen. So gibt es viele Solarleuchten mit Bewegungsmelder, die für die Nacht vorübergehend Licht spenden. Gerade da das Licht einer Wandleuchte mit Bewegungsmelder in der Regel nur kurzzeitig benötigt wird, ist Solartechnik, laut dem ein oder anderen News Portal hierbei überaus sinnvoll.

Bei Lichterketten und ähnlichen Lichtdekorationen haben Sie die Wahl zwischen Netzbetrieb und Batterien. Bei Batterien müssen selbstverständlich Batterie- oder Akkufächer wasserdicht sein. Bei nahen Elektro-Außenanschlüssen lohnt sich immer der Netzbetrieb. Gibt es keine Anschlüsse, ist die Betriebszeit der Batterien wichtig.

Insbesondere Weihnachtsbeleuchtungen bleiben vielfach nachts eingeschaltet. Da wird der Batterieverbrauch teuer, wenn diese zu schnell ihren Geist aufgeben. Bei Batterien sind LEDs unbedingt die erste Wahl, denn sie können durch den geringen Energieverbrauch die Betriebszeit erheblich verlängern.

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